Die deutsche Fleischwarenindustrie – Tradition und Moderne

Die Produktion von Fleischwaren hat in Deutschland eine lange Tradition. Die Wurstmacherkunst  beruht auf einer teilweise Jahrhunderte alten Erfahrung, die von Generation zu Generation weitergegeben und an moderne Anforderungen angepasst wurde. Viele traditionelle Fleischwaren wie der Schwarzwälder Schinken oder die Frankfurter Würstchen haben Weltruf erlangt. Kennzeichnend für die deutsche Fleischwarenindustrie ist die enorme Vielfalt von hunderten verschiedenen Sorten und unzähligen regionalen Varianten.

Die Betriebe erfüllen die strengen Anforderungen der EU-Hygiene-Vorschriften und vielfältiger anderer Qualitätsicherung. Die rund 400 Unternehmen mit Ihren etwa 60.000 Mitarbeitern gelten im internationalen Vergleich traditionell als besonders leistungsfähig und innovativ. Dazu leisten die hohe Qualifikation der Mitarbeiter, neuester technischer Stand sowie moderne Forschungseinrichtungen einen wichtigen Beitrag.

Mit einem Umsatz von gut 16 Mrd. Euro zählt die Fleischwarenindustrie zu den führenden Branchen der deutschen Ernährungsindustrie. 2014 wurden über 1, 4 Mio. Tonnen Wurstwaren in Deutschland produziert. Davon waren 864.000 t Brühwürste, 429.000 t Rohwürste und 177.000 t Kochwürste. Das Interesse an diesen Produkten im Ausland nimmt ständig zu. Heute werden bereits über 500.000 Tonnen im Wert von mehr als 1,2 Mrd. Euro jährlich in alle Welt exportiert.

Quelle: German-Meat.org